
Enttäuschend - Leider - Obwohl mir das Buch von Kollegen aus dem Open-Source-Umfeld wärmstens empfohlen wurde, muß ich leider gestehen, daß es nicht wesentlich über das hinausgeht, was die Community bereits kennt.Nach amerikanischem Stil wird anhand von Beispielen erklärt, wie die Wirtschaft von morgen aussehen könnte. Die Autoren kommen dabei ohne Fakten oder belastbare Zahlen aus. Die Schilderungen sind teils langatmig und gründen oftmals auf Vermutungen oder Behauptungen. Dem Buch geht nach etwa 150 Seiten die Luft aus.Ursprünglich hatte ich mir Anreize für mein Unternehmen erhofft, welches starke Wurzeln im Open-Source-Umfeld hat. Für Leute, die mit Open-Source-Software profitabel arbeiten, ist es zu inhaltsarm.
wissenschaftlich ungeeignet - Dieses Buch erntete während des Lesens ein ums andere Mal mein verständnisloses Kopfschütteln. Der einzige sich hindurchziehende rote Faden ist der des reißerischen Schreibkonzeptes. Voller nervtötender Redundanzen, scheinen die Autoren nicht im entferntesten daran zu denken ihre wilden Theorien a) wissenschaftlich nachvollziehbar zu belegen und/ oder b) kritisch in Frage zu stellen. Wer sich halbwegs mit Theorien zu Kommunikations- und Medienpsychologie, Soziologie u. Zukunftsentwicklung auseinandergesetzt hat sollte sich das Buch ersparen.
Wiki Wiki - Schnell, schnell, so verändert sich die Welt. - Wiki stammt aus dem Hawaianischen und bedeutet schnell. Schnell verändert sich die Welt auch dank der vernetzung. Wenn früher ein Brief nach Amerika per Schiff Wochen brauchte, so ist ein E-Mail in Sekunden da. Dies hat Konsequenzen in der Zusammenarbeit von Personen und Unternehmen.Es bedarf neuer Modelle der Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Dienstleistern, Zwischenhändlern und Kunden. In diesem Buch werden Sie aufgezeigt, erklärt und beleuchtet. Kommt heraus aus dem Elfenbeinturm und lest dieses Buch. Auch wer sich mit Internet und so auskennt, lernt hier noch einiges in diesem Wirtschaftsbuch.
Sehr gutes Buch über die Web-2.0-Wirtschaft - Internet und E-Mail sind inzwischen in jedem modernen Unternehmen selbstverständlich. Doch die wahre Revolution steht gemäß Tapscott und Williams erst noch bevor: Das Web 2.0 wird zu einer neuen Form der Wertschöpfung führen, die auf gänzlich anderen Prinzipien basiert als die derzeitigen Modelle. Wie diese neue Weise des Wirtschaftens aussehen wird und welche Modelle derzeit schon existieren, beschreibt das Autorenduo in der für angelsächsische Bücher charakteristischen, leicht verständlichen Art und Weise. Viele aktuelle Beispiele von Wikipedia über Second Life bis YouTube verdeutlichen, dass es hier nicht um Gedankenspielereien, sondern um eine reale Veränderung geht. Die Darstellung ist allerdings etwas einseitig: Die Autoren sehen überaus optimistisch in die Zukunft, betonen vorwiegend die Chancen des Web 2.0 und fokussieren ausschließlich auf Erfolgsbeispiele. Gibt es auch Risiken oder Nachteile bei den Wikinomics? Das muss sich der Leser selbst überlegen. Wir empfehlen das Buch allen, die wissen wollen, wie sich das Web 2.0 auf die Wirtschaft von morgen auswirken wird.